Ortsvorsteher Martin Biedermann
Seit 2024 bin ich für Rohrbach und seine Bürger im täglichen Einsatz. In meinem Blog lasse ich meinen Gedanken zu den aktuellen Entwicklungen rund um unser Dorf freien Lauf. Viel Spaß beim Lesen! 😄
- Seniorentag 2026
- 08.09.2026
- Martin Biedermann
Liebe Rohrbacherinnen und Rohrbacher,
am Samstag, 12. September 2026, lädt die Stadt St. Ingbert wieder zum Seniorentag in die Rohrbachhalle ein. Eingeladen sind alle Rohrbacher Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahren. Besonders geehrt werden an diesem Tag auch die ältesten Frauen und Männer sowie die ältesten Ehepaare unseres Ortes.
Für mich ist der Seniorentag jedes Jahr ein ganz besonderer Termin. Denn an diesem Tag stehen die Menschen im Mittelpunkt, die über viele Jahrzehnte hinweg ein Teil von Rohrbach waren und es bis heute sind. Viele von ihnen haben hier gearbeitet, Familien gegründet, sich in Vereinen engagiert oder auf andere Weise dazu beigetragen, dass Rohrbach zu dem Ort geworden ist, in dem wir heute gerne leben.
Ich finde, gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, diese Lebensleistung nicht als selbstverständlich anzusehen. Der Seniorentag ist deshalb auch ein Zeichen der Wertschätzung und eine Gelegenheit, einfach einmal Danke zu sagen.
Gleichzeitig freue ich mich auf die vielen persönlichen Begegnungen. Man kennt sich zum Teil schon seit vielen Jahren, trifft alte Bekannte wieder und hat natürlich einiges miteinander zu erzählen. Bei Kaffee und Kuchen, einem kleinen Essen und einem unterhaltsamen Programm bleibt genügend Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.
Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger tragen viele Erinnerungen und Geschichten in sich, die auch ein Stück Rohrbacher Geschichte sind. Ihnen zuzuhören und sich Zeit für den persönlichen Austausch zu nehmen, gehört für mich deshalb genauso zu diesem Tag wie die Ehrungen.
Ich freue mich darauf, am 12. September wieder viele bekannte Gesichter in der Rohrbachhalle zu sehen und gemeinsam einen schönen Seniorentag zu verbringen.
Herzliche Grüße
Euer Martin
Ortsvorsteher
- Gute Nachbarschaft lebt von Begegnung
- 17.08.2026
- Martin Biedermann
Liebe Rohrbacherinnen und Rohrbacher,
am vergangenen Samstag durfte ich beim Nachbarschaftsfest im Ulmenweg zu Gast sein. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen dort zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch Besucherinnen und Besucher aus anderen Teilen unseres Ortes zusammen. Für ausreichend Schatten war gesorgt und so entwickelte sich schnell eine gemütliche und entspannte Atmosphäre mit vielen guten Gesprächen.
Besonders gefreut hat mich, dass nach rund 20 Jahren wieder ein solches Fest im Ulmenweg auf die Beine gestellt wurde. Mein Dank gilt deshalb allen, die bei der Organisation mitgewirkt und mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass dieser schöne Nachmittag stattfinden konnte.
Das Nachbarschaftsfest hat für mich aber auch gezeigt, wie wichtig solche Begegnungen gerade in unserer heutigen Zeit sind. Unser Alltag ist für viele von uns schnelllebig geworden. Beruf, Familie, Termine und zahlreiche Verpflichtungen sorgen dafür, dass oft nur wenig Zeit für den persönlichen Austausch bleibt. Manchmal kennen wir selbst die Menschen, die nur wenige Häuser weiter wohnen, kaum noch und leben eher neben- als miteinander.
Dabei ist eine gute Nachbarschaft für unsere Gemeinschaft von großer Bedeutung. Sie entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, sich kennenlernen und einander unterstützen. Dafür braucht es manchmal gar nicht viel. Ein Gespräch über den Gartenzaun, ein freundlicher Gruß auf der Straße oder eben ein gemeinsames Nachbarschaftsfest können dazu beitragen, Verbindungen zwischen Menschen entstehen zu lassen und bestehende Kontakte zu festigen.
Genau das war am Samstag im Ulmenweg zu spüren. Menschen kamen zusammen, nahmen sich Zeit füreinander und verbrachten gemeinsam einige schöne Stunden. Auch unser Bundestagsabgeordneter Esra Limbacher war unter den Gästen und nutzte die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche. Besonders schön finde ich, dass das Fest nicht nur die Menschen vor Ort zusammengebracht hat, sondern gleichzeitig einem guten Zweck diente. Für Getränke, Kuchen und Rostwürste wurden freiwillige Spenden zugunsten des Kinderschutzbundes St. Ingbert gesammelt.
Eine lebendige Dorfgemeinschaft beginnt für mich nicht erst bei großen Veranstaltungen oder Festen. Sie beginnt direkt vor unserer eigenen Haustür – in der Straße, in der wir wohnen, und bei den Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung.
Das Nachbarschaftsfest im Ulmenweg war dafür ein schönes Beispiel. Ich würde mich freuen, wenn solche Begegnungen auch in Zukunft ihren festen Platz in unserem Dorfleben haben und vielleicht sogar an der einen oder anderen Stelle zur Nachahmung anregen. Denn ein Ort, in dem man sich kennt, miteinander spricht und aufeinander achtet, ist ein Ort, in dem man gerne lebt.
Herzliche Grüße
Euer Martin
Ortsvorsteher

